Deutscher Notdienstanzeiger

Redaktioneller Teil


Gefängnis  für "Schwarze-Schafe-Gurus" aus der Schlüsseldienstbranche?

Tür zugefallen, Claudia F. (Name geändert) sitzt vor der Tür, ruft den Schlüsseldienst. Der kommt, öffnet die Tür und präsentiert die Rechnung über € 480.-. Claudia F. zahlt anstandslos, der Monteur steckt das Geld ein und verschwindet. Was der Monteur nicht weiß: Claudia F. ist von der Kriminalpolizei, ebenso wie ihre zwei Kollegen im Pkw vor ihrer Wohnung, die dem Monteur nun unbemerkt folgen, und das auf Tage und Wochen hinaus.

Im gesamten Bundesland sollen nach unbestätigten Angaben versteckte Ermittlungen laufen um einige Schlüsseldienst-Gurus und ihre Gefolgsleute hinter Schloss und Riegel zu bringen.

Es winken 10 Jahre Knast wegen bandenmäßigen Betrug

Das haben einige Köpfe der Banden zu erwarten. Dabei wird das Vermögen eingezogen - auch das, was im Ausland gebunkert ist. Das die "Geschäftsführer" der Horde von Scheinfirmen nur Marionetten der  "wahren Chefs" sind weiß die Kripo längst. Ein Herausreden ist daher weder für die Chefs, noch für die Geschäftsführer möglich, auch letztere erwarten längerfristige Urlaube hinter schwedischen Gardinen. Das trifft für die Mitarbeiter der vermeintlichen "schwarze-Schafe-Callcenter" ebenso zu wie für die ausführenden Monteure, die auch schon mit Freiheitsstrafen ohne Bewährung rechnen dürfen.

Es wird eng, sehr eng!

Auf Indizien ist man längst nicht mehr angewiesen. Die Dreistigkeit der Schlüsseldienstbonzen geht jetzt nach hinten los - und zwar hoffentlich richtig.

Die Beweiskette ist lückenlos, Chef, Geschäftsführer, Callcenter und Monteure sind über den ausgemachten Schwindel mit dem die Verbraucher betrogen werden bestens im Bilde. Das nennt man gewerbsmäßigen, bandenmäßige Betrug. Und dafür gibt`s reichlich schwedische Gardinen.

Irgendwann in Zukunft, wenn die Ermittlungen gerichtsfest abgeschlossen sind schnappt die Falle im In- und Ausland zu.

Ob die Betroffenen noch ruhig schlafen können? Märchen oder Wahrheit? Wir werden sehen!